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Rotlichttherapie und Photobiomodulation (PBM) – wie Licht Zellen, Energie und Gesundheit beeinflusst

Jan Fredrik Poleszynski |

Was ist Rotlichttherapie und Photobiomodulation (PBM)?

Die Rotlichttherapie, oft auch als Photobiomodulation (PBM) bezeichnet, ist eine Form der Lichttherapie, bei der bestimmte Wellenlängen von rotem und nahinfrarotem Licht genutzt werden, um biologische Prozesse im Körper zu beeinflussen. Im Gegensatz zur Wärmebehandlung oder kosmetischem Licht geht es bei PBM darum, wie Lichtenergie von den Zellen aufgenommen wird und als biologisches Signal wirkt, das körpereigene Regulations- und Reparaturprozesse unterstützen kann. Die Technologie wird seit mehreren Jahrzehnten in Forschung, Rehabilitation und klinischer Praxis eingesetzt und ist heute sowohl für den professionellen Einsatz als auch für den Heimgebrauch verfügbar. PBM verwendet hauptsächlich rotes Licht im Bereich ca. 620–700 nm und Nahinfrarotlicht im Bereich ca. 780–1.060 nm. Bei richtiger Anwendung können diese Wellenlängen die Haut und das darunter liegende Gewebe durchdringen, ohne Zellen oder Gewebe zu schädigen.

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Wissenschaftlicher Konsens und klinische Leitlinien zur Photobiomodulation (PBM)

Die Photobiomodulation hat sich in den letzten Jahren von einem Forschungsgebiet mit Einzelstudien zu einem Bereich entwickelt, in dem es mittlerweile systematische Übersichten, Konsensartikel und klinische Leitlinien gibt. Internationale Expertengremien haben Hunderte von Studien überprüft, um sowohl die Sicherheit als auch die Wirksamkeit der Verwendung von rotem und nahinfrarotem Licht zu bewerten. Diese Untersuchungen zeigen, dass es sich bei PBM um eine nichtionisierende, gewebeschonende Technologie mit dokumentierter biologischer Wirksamkeit handelt, wenn geeignete Wellenlängen, Dosen und Protokolle verwendet werden. Gleichzeitig wird betont, dass es sich bei PBM nicht um eine universelle Behandlung handelt, sondern um eine Methode, deren Wirkung von einer präzisen technischen Gestaltung und korrekten Anwendung abhängt.

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Wie Rotlichttherapie im Körper wirkt – Biologie und Physik

Trifft rotes oder nahinfrarotes Licht auf den Körper, werden die Photonen von lichtempfindlichen Strukturen in den Zellen absorbiert. Der bekannteste Mechanismus hängt mit den Mitochondrien zusammen, den Energie produzierenden Organellen der Zellen. Dabei spielt das Enzym Cytochrom-c-Oxidase eine Schlüsselrolle in der Elektronentransportkette und bei der Produktion von ATP, dem primären Energieträger der Zellen.
Die Lichtabsorption kann zu einem effizienteren Elektronentransport in den Mitochondrien, einer besseren Energieverfügbarkeit in den Zellen, einer verbesserten Sauerstoffverwertung und der Modulation von Stickoxid (NO) beitragen. Stickstoffmonoxid ist an der Zellkommunikation beteiligt und kann indirekt die Durchblutung unterstützen. Die Rotlichttherapie führt nicht wie Wärme Energie zu, sondern moduliert biologische Signale, weshalb auch der Begriff Photobiomodulation verwendet wird – Licht als biologischer Regulator.

Photobiomodulation als biophysikalisches Signal, nicht als Wärme oder „Energie“ im vagen Sinne

Photobiomodulation wird oft fälschlicherweise als reine Wärmebehandlung bezeichnet. In Wirklichkeit geht es bei PBM um Licht, das als biologisches Signal fungiert. Wenn rotes und nahinfrarotes Licht in Geweben absorbiert wird, insbesondere in der Cytochrom-C-Oxidase der Mitochondrien, kann dies den Energiestoffwechsel, das Redoxgleichgewicht und die Signalwege der Zellen beeinflussen. Der Effekt tritt vor einem deutlichen Temperaturanstieg ein, was PBM deutlich von Sauna, IR-Hitze und anderen thermischen Methoden unterscheidet. Dies ist auch der Grund, warum PBM gezielt in klinischen Kontexten eingesetzt werden kann, in denen Wärme allein nicht wünschenswert ist.

Wofür wird die Rotlichttherapie in der Praxis eingesetzt?

Schmerzen und Muskelregeneration
Die Rotlichttherapie wird häufig im Zusammenhang mit Muskelverspannungen, Steifheit und Erholung nach körperlicher Anstrengung eingesetzt. Viele Menschen sind der Meinung, dass Lichttherapie die natürlichen Reparaturprozesse des Körpers in Muskeln und Bindegewebe unterstützen kann, insbesondere bei regelmäßiger Anwendung über einen längeren Zeitraum.

Gelenke und Bindegewebe
Bei belastungsbedingten Herausforderungen an Gelenken und Sehnen wird PBM häufig als Ergänzung zu anderen Folgemaßnahmen eingesetzt. Nahinfrarotes Licht kann tiefer in das Gewebe eindringen und Strukturen um Gelenke und Bindegewebe erreichen.

Haut, Narben und Alterung
Rotes Licht wird häufig in der Hautpflege und Ästhetik eingesetzt. Mit der Anwendung ist eine Unterstützung des hauteigenen Erneuerungsprozesses und die Beeinflussung der Kollagen- und Elastinstrukturen verbunden. Daher ist die Rotlichttherapie oft Bestandteil von Programmen zur Hautqualität und Erholung nach Hautbehandlungen.

Schlaf, Tagesrhythmus und Erholung
Licht beeinflusst den biologischen Rhythmus des Körpers. Die Rotlichttherapie kann abends angewendet werden, ohne die Melatoninproduktion zu stören, wie dies bei blauem Licht der Fall ist, und viele Menschen nutzen rotes Licht zur Unterstützung der Entspannung und Erholung.

Entzündungen und Stressbelastung
PBM wird häufig zur Unterstützung des Körpergleichgewichts bei längerer körperlicher oder geistiger Belastung eingesetzt. Der Fokus liegt nicht auf der Behandlung von Krankheiten, sondern auf der Unterstützung normaler biologischer Prozesse und des Wohlbefindens.

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Rotes Licht, Nahinfrarotlicht und Vollspektrum

Rotes Licht und Nahinfrarotlicht wirken in unterschiedlichen Tiefen des Gewebes. Rotes Licht wird eher oberflächlich absorbiert und oft für Haut und Oberflächengewebe verwendet, während Nahinfrarotlicht tiefer eindringt und Muskeln, Gelenke und Bindegewebe erreichen kann. Viele moderne Systeme kombinieren mehrere Wellenlängen, um eine breitere biologische Reaktion zu erzielen, was oft als Vollspektrum-Rotlichttherapie bezeichnet wird.

LED versus Laser in der Rotlichttherapie

Sowohl LED als auch Laser werden bei der Photobiomodulation eingesetzt, haben jedoch unterschiedliche Eigenschaften. Laser liefern hochfokussiertes Licht mit hoher Präzision und werden häufig im klinischen Kontext eingesetzt. Die LED-basierte Rotlichttherapie sorgt für diffuseres Licht, das größere Bereiche abdeckt, wodurch sich die Technologie gut für den Heimgebrauch und die Ganzkörperbehandlung eignet. Bei der Wirkung kommt es nicht nur auf die Stärke an, sondern auch auf die richtige Wellenlänge, Dosierung, Entfernung und Behandlungszeit.

Dosierung, Bestrahlungsstärke und warum mehr Licht nicht immer eine bessere Wirkung erzielt

Eine wichtige Erkenntnis aus der PBM-Forschung ist die Existenz eines therapeutischen Fensters. Eine zu niedrige Dosis führt zu keiner biologischen Reaktion, während eine zu hohe Dosis die Wirkung verringern oder aufheben kann. Entscheidend sind Parameter wie Leistungsdichte (mW/cm²), Energiemenge (J/cm²), Behandlungszeit und Abstand zur Lichtquelle. Professionelle PBM-Systeme sind daher auf eine stabile und kontrollierbare Lichtabgabe ausgelegt, während einfachere Lösungen oft eine größere Variation der tatsächlichen Dosis bieten. Dies ist ein wichtiger Unterschied zwischen medizinisch orientierter PBM und allgemeiner Wellness-Nutzung.

Der Unterschied zwischen LED-basiertem PBM und laserbasiertem PBM

Photobiomodulation kann sowohl mit Laser als auch mit LED durchgeführt werden. Laser liefern kohärentes Licht mit hoher Präzision und werden häufig im medizinischen Bereich für kleine, definierte Bereiche eingesetzt. LED-basiertes PBM liefert nicht kohärentes Licht, kann aber größere Flächen abdecken und ist derzeit die am weitesten verbreitete Technologie für Ganzkörper- und systemische PBM. Moderne professionelle LED-Systeme können eine hohe und gleichmäßige Bestrahlungsstärke ohne die mit Lasern verbundenen Sicherheitsprobleme liefern, wodurch sie sowohl in Kliniken als auch für den fortgeschrittenen Heimgebrauch geeignet sind.

Heimgebrauch, klinischer Gebrauch und Verständnis der regulatorischen Rolle

Es ist wichtig, zwischen PBM als Gesundheits- und Erholungsmaßnahme und PBM im Rahmen einer medizinischen oder klinischen Behandlung zu unterscheiden. In Norwegen und der EU sind medizinische Geräte streng reguliert und der Verwendungszweck des Herstellers bestimmt, welche Anforderungen gelten. Seriöse Betreiber kommunizieren daher klar, wofür das Gerät bestimmt ist, und vermeiden medizinische Ansprüche, wenn keine Dokumentation und Genehmigung verfügbar ist. Für Benutzer und Kliniken bedeutet dies sicherere Entscheidungen und realistischere Erwartungen.

Heimgebrauch versus klinischer Gebrauch

Die Rotlichttherapie kann sowohl zu Hause als auch im professionellen Umfeld eingesetzt werden. Heimgeräte sind für den regelmäßigen Gebrauch mit angepasster Intensität konzipiert, während Klinikgeräte eine höhere Präzision und mehr Einstellmöglichkeiten bieten. Die Wahl richtet sich nach Bedarf, Erfahrung und gewünschtem Einsatzgebiet. Viele entscheiden sich für die Heimanwendung als langfristige Ergänzung im Rahmen eines ganzheitlichen Lebensstils.

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So wählen Sie die richtige Rotlichttherapie aus

Bei der Wahl der Rotlichttherapie ist es wichtig, darauf zu achten, welche Wellenlängen verwendet werden, ob das System rotes und nahinfrarotes Licht kombiniert, welche Wirkung pro Bereich und nicht nur auf die Gesamtwattzahl erzielt wird und ob die Lösung für die punktuelle Behandlung, größere Bereiche oder die Ganzkörperanwendung geeignet ist. Qualität, Sicherheit und Dokumentation sind entscheidende Faktoren. Bei der richtigen Wahl geht es um Biologie und Physik, nicht um Marketing.

Häufig gestellte Fragen zur Rotlichttherapie

Wie oft kann die Rotlichttherapie angewendet werden? Viele Menschen nutzen die Rotlichttherapie je nach Intensität und Einsatzgebiet mehrmals pro Woche, manche sogar täglich.
Ist die Rotlichttherapie sicher? Bei richtiger Anwendung und entsprechend den Richtlinien des Herstellers gilt PBM als nicht-invasive und schonende Technologie.
Wie schnell bemerken Sie die Wirkung? Die Erfahrung variiert. Manche bemerken Veränderungen schnell, während andere im Laufe der Zeit eine allmähliche Wirkung bemerken.
Kann die Rotlichttherapie mit anderen Technologien kombiniert werden? Ja, viele Menschen kombinieren PBM mit anderen Formen von Licht, Erholung, Bewegung und Lifestyle-Maßnahmen.

Zusammenfassung

Rotlichttherapie und Photobiomodulation basieren auf bekannten biophysikalischen Prinzipien, bei denen Licht als Signal an die Zellen verwendet wird. Die Technologie verbindet moderne Physik mit körpereigenen biologischen Mechanismen und wird heute sowohl im beruflichen Umfeld als auch im privaten Bereich eingesetzt. Für viele ist PBM ein langfristiges Hilfsmittel zur Unterstützung von Energie, Erholung und Gleichgewicht im Körper.

Fazit – Über die Redaktion von Uno Vita

Dieser Artikel wurde von der Fachredaktion von Uno Vita mit dem Ziel erstellt, einen nüchternen, aktuellen und professionell fundierten Überblick über Photobiomodulation und Rotlichttherapie zu geben. Uno Vita arbeitet mit bewährten Technologien in den Bereichen Licht, Elektromedizin und biophysikalische Unterstützung und legt Wert auf Qualität, Transparenz und korrekte Anwendung. Der Inhalt dient der allgemeinen Information und kann eine ärztliche Beurteilung oder Behandlung nicht ersetzen. Meinungsfreiheit und freier Zugang zu wissenschaftlichen Erkenntnissen sind Grundprinzipien unserer Arbeit.

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