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Rotlichttherapie (PBM) – wie sich rotes und nahinfrarotes Licht auf Zellen, Energie und Gesundheit auswirkt

Jan Fredrik Poleszynski |

Die Rotlichttherapie oder Photobiomodulation (PBM) ist eine biophysikalische Technologie, bei der bestimmte Wellenlängen von rotem und nahinfrarotem Licht verwendet werden, um die natürlichen Regulierungs- und Reparaturprozesse des Körpers zu unterstützen. Anstelle chemischer oder mechanischer Einflüsse nutzt PBM Licht als biologisches Signal, wodurch die Technologie nicht-invasiv, schonend und sowohl für den professionellen Einsatz als auch für den Heimgebrauch geeignet ist.

Bei der Rotlichttherapie wird hauptsächlich rotes Licht im Bereich von ca. 620–700 nm und Nahinfrarotlicht im Bereich ca. 780–1.060 nm. Bei richtiger Dosierung und Anwendung können diese Wellenlängen in die Haut und das darunter liegende Gewebe eindringen, ohne die Zellen zu schädigen. Dies unterscheidet PBM deutlich von Wärmebehandlung und kosmetischem Licht.

Wie die Rotlichttherapie auf zellulärer Ebene funktioniert

Trifft rotes oder nahinfrarotes Licht auf den Körper, werden die Photonen von lichtempfindlichen Strukturen in den Zellen, insbesondere in den Mitochondrien, absorbiert. Die Mitochondrien fungieren als Energiezentren der Zellen und spielen eine Schlüsselrolle bei der Produktion von ATP. Die Lichtabsorption kann zu einem effizienteren Elektronentransport, einer besseren Sauerstoffnutzung und einer Modulation des zellulären Redoxgleichgewichts beitragen. Dabei geht es nicht um die direkte Energiezufuhr, sondern um die Optimierung bestehender biologischer Prozesse, was den Hintergrund für das Konzept der Photobiomodulation darstellt.

PBM wurde auch im Zusammenhang mit Stickstoffmonoxid (NO), Blutzirkulation und Zellkommunikation untersucht. Insgesamt wird die Rotlichttherapie eher als Regulator biologischer Signalwege denn als klassische Behandlung beschrieben.

Der Unterschied zwischen rotem und nahinfrarotem Licht

Rotes Licht wird hauptsächlich oberflächlicher absorbiert und häufig im Zusammenhang mit Haut, Narben, Bindegewebe und kosmetischen Zwecken eingesetzt. Nahinfrarotes Licht dringt tiefer ein und kann Muskeln, Gelenke und tiefer gelegenes Bindegewebe erreichen. Aus diesem Grund kombinieren viele moderne Systeme beide Lichtarten, um eine breitere biologische Reaktion zu erzielen. Genau dafür wurden die Rotlichtsysteme von Uno Vita entwickelt.

Dokumentierte und untersuchte Einsatzgebiete

Die Rotlichttherapie wird heute in verschiedenen Bereichen der Genesung, des Wohlbefindens und der Leistungsfähigkeit eingesetzt. Studien und praktische Erfahrungen befassen sich mit der Anwendung bei der Muskelregeneration nach dem Training, bei Steifheit und Stress in Gelenken und Bindegewebe, bei Erneuerungsprozessen der Haut sowie bei der Unterstützung des Tagesrhythmus und des Schlafs. Die Forschung variiert in Qualität und Umfang, aber der gemeinsame Nenner ist, dass PBM als Instrument zur Unterstützung normaler biologischer Funktionen und nicht als Behandlung von Krankheiten untersucht wird.

Rotlichttherapie und Redox-Balance

Ein wichtiges, aber oft übersehenes Thema in der Rotlichttherapie ist das Redoxgleichgewicht. Für eine normale Zellfunktion ist der Körper auf ein fein abgestimmtes Gleichgewicht zwischen oxidativen und antioxidativen Prozessen angewiesen. PBM wird in der Forschung als möglicher Modulator dieses Gleichgewichts beschrieben, bei dem Licht Signalwege beeinflussen kann, ohne notwendige physiologische Prozesse „auszuschalten“. Dies ist ein wesentlicher Unterschied zwischen lichtbasierter Stimulation und hochdosierten Antioxidantien.

LED versus Laser in der Rotlichttherapie

Bei der Photobiomodulation werden sowohl LED als auch Laser eingesetzt, allerdings mit unterschiedlichen Eigenschaften. Laser liefern hochfokussiertes Licht und werden häufig im klinischen Kontext eingesetzt, während LEDs ein breiteres Lichtfeld bieten, das größere Bereiche abdeckt. Für den Heimgebrauch und die Ganzkörperbehandlung sind LED-basierte Panels oft am praktischsten. Bei der Wirkung kommt es nicht nur auf die Stärke an, sondern auch auf die richtige Wellenlänge, Dosierung, Entfernung und Behandlungszeit.

Heimgebrauch und professioneller Gebrauch

Rotlichttherapie zu Hause mit einem Panel auf einem Ständer von Uno Vita

 

Die Rotlichttherapie kann sowohl zu Hause als auch im professionellen Umfeld eingesetzt werden. Heimgeräte werden für den regelmäßigen Gebrauch mit kontrollierter Intensität entwickelt, während professionelle Geräte oft eine größere Flexibilität bei Einstellungen und Protokollen bieten. Viele entscheiden sich für die Heimanwendung als langfristige Ergänzung zu einem ganzheitlichen Lebensstil.

So wählen Sie das richtige Gerät für die Rotlichttherapie aus

Bei der Wahl der Rotlichttherapie sollte man berücksichtigen, welche Wellenlängen das System verwendet, ob es rotes und nahinfrarotes Licht kombiniert, Wirkung pro Fläche statt nur Gesamtwatt, Einsatzbereich wie punktuelle Behandlung oder Ganzkörperbehandlung sowie Qualität, Sicherheit und Dokumentation. Bei der richtigen Wahl geht es um Physik und Biologie, nicht um Marketing.

Sicherheit und Verwendung

Bei richtiger Anwendung und gemäß den Richtlinien des Herstellers gilt die Rotlichttherapie als sichere und nicht-invasive Technologie. Es wird empfohlen, bei Behandlungen im Gesichtsbereich einen Augenschutz zu tragen und die empfohlenen Behandlungszeiten einzuhalten. Übermäßiger Gebrauch führt nicht unbedingt zu einer besseren Wirkung.

Zusammenfassung

Rotlichttherapie und Photobiomodulation basieren auf gut dokumentierten biophysikalischen Prinzipien, bei denen Licht als Signal an die Zellen verwendet wird. Die Technologie verbindet moderne Physik mit körpereigenen biologischen Mechanismen und wird heute sowohl im beruflichen Umfeld als auch im privaten Bereich eingesetzt. Für viele ist PBM ein langfristiges Instrument zur Unterstützung von Energie, Erholung, Haut und Gleichgewicht im Körper, und das Interesse wächst im Einklang mit zunehmendem wissenschaftlichen Verständnis und besser verfügbarer Ausrüstung.

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