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Photobiomodulation zur Hautverbesserung – Licht, Kollagen, Glanz und biologische Erholung

Jan Fredrik Poleszynski |

Die Haut ist das größte Organ des Körpers, aber auch einer der sichtbarsten Ausdruck dafür, wie der Körper mit Stress, Alterung, Schlaf, Ernährung, Entzündungen, hormonellen Veränderungen und Erholung umgeht. Wenn die Haut an Glanz, Elastizität und Spannkraft verliert, liegt das selten an einem einzelnen Faktor. Die Hautqualität wird durch die Energieproduktion in den Zellen, den Kollagenhaushalt, die Mikrozirkulation, oxidativen Stress, Sonneneinstrahlung, die Hautbarriere, die Schlafqualität und den allgemeinen biologischen Stress, dem der Körper im Laufe der Zeit ausgesetzt ist, beeinflusst.

Photobiomodulation zur Hautverbesserung ist daher zu einem immer relevanteren Thema für diejenigen geworden, die einen gezielten, technologiebasierten und gleichzeitig sanften Ansatz für Haut, Alterung und Erholung wünschen. Anstatt die Haut zu schädigen, um eine Reparatur zu erzwingen, wie es bei einigen aggressiveren Hautbehandlungen der Fall ist, geht es bei der Photobiomodulation darum, bestimmte Lichtwellenlängen zu nutzen, um die biologischen Prozesse der Zellen zu unterstützen.

Die Technologie ist besonders interessant, weil sie an der Schnittstelle zwischen moderner Gesundheitstechnologie, Hautpflege, Anti-Aging, mitochondrialer Gesundheit und integrierter Gesundheitsoptimierung liegt. Für Uno Vita ist dies ein wichtiger Bereich, da die Qualität der Haut nicht nur eine kosmetische Frage ist. Es kann auch als sichtbarer Ausdruck von Energie, Erholung, Entzündungsbelastung und biologischem Gleichgewicht gesehen werden.

Was ist Photobiomodulation?

Unter Photobiomodulation, oft auch als PBM abgekürzt, versteht man die Nutzung kontrollierter Lichtenergie zur Beeinflussung biologischer Prozesse in Zellen und Geweben. Historisch wurde die Technologie auch als Low-Level-Lichttherapie, LLLT oder Low-Level-Lichttherapie bezeichnet, heute ist der Begriff Photobiomodulation jedoch präziser, da er die biologische Modulation beschreibt, die auftritt, wenn bestimmte Lichtwellenlängen auf das Gewebe treffen.

Zur Hautverbesserung werden insbesondere Rotlicht und Nahinfrarotlicht eingesetzt. Rotes Licht liegt oft im Bereich um 620–670 nm, während Licht im nahen Infrarot oft bei etwa 810–850 nm liegt. Diese Wellenlängen sind interessant, weil sie das Gewebe durchdringen können, ohne ionisierend zu sein, ohne UV-Strahlung zu sein und ohne primär durch Hitze oder Gewebeschäden zu wirken.

Ziel ist es, die Haut nicht zu verbrennen, zu schälen oder zu reizen. Ziel ist es, Lichtenergie bereitzustellen, auf die die Zellen reagieren können. Wenn Dosierung, Wellenlänge, Entfernung, Wirkung und Behandlungszeit richtig angepasst sind, kann die Photobiomodulation Prozesse im Zusammenhang mit der Energieproduktion, Kollagensynthese, Mikrozirkulation, Entzündungsregulierung und Gewebewiederherstellung unterstützen.

Wie wirken rotes und nahinfrarotes Licht auf die Haut?

Der am häufigsten beschriebene Mechanismus hinter der Photobiomodulation hängt mit den Mitochondrien zusammen, den energieproduzierenden Strukturen der Zellen. Die Mitochondrien produzieren ATP, das wichtigste Energiemolekül der Zelle. Hautzellen, Fibroblasten, Immunzellen und Endothelzellen sind alle auf ausreichend Energie angewiesen, um optimal zu funktionieren.

Eine zentrale Theorie besagt, dass rotes und nahinfrarotes Licht von lichtempfindlichen Molekülen in den Zellen absorbiert wird, einschließlich der Cytochrom-C-Oxidase in der Elektronentransportkette der Mitochondrien. Wenn dieser Prozess beeinträchtigt ist, kann er zu einer erhöhten ATP-Produktion, einem veränderten Redoxgleichgewicht und der Freisetzung von Signalmolekülen wie Stickoxid beitragen. In moderaten Mengen fungieren solche Signale als biologische Botschaften, die die Genexpression, Zellaktivität und Reparaturprozesse beeinflussen können.

Aus diesem Grund sollte die Photobiomodulation nicht als einfache „Hautlampe“ verstanden werden, sondern als präzise biologische Stimulation, bei der Licht als Signal fungiert. Die Wirkung hängt von der richtigen Dosis ab. Zu wenig Licht kann zu einer eingeschränkten Reaktion führen. Zu viel Licht kann zu einer schwächeren Wirkung oder unerwünschten Reizungen führen. Dies wird oft als biphasische Dosisreaktion bezeichnet, wobei mehr nicht unbedingt besser ist.

Rotes Licht und Nahinfrarotlicht – unterschiedliche Tiefen und Funktionen

Rotes Licht im Bereich von 620–670 nm wird häufig verwendet, wenn das Ziel die Hautoberfläche, die Epidermis und die obere Dermis ist. Dieser Bereich ist besonders relevant für die Hautstruktur, den Glanz, den Tonus und die Fibroblastenaktivität. Fibroblasten sind die Zellen, die Kollagen, Elastin und Hyaluronsäure produzieren – drei Schlüsselkomponenten für Festigkeit, Elastizität und Feuchtigkeitshaushalt der Haut.

Nahinfrarotlicht im Bereich 810–850 nm kann tiefer in das Gewebe eindringen. Das macht diesen Teil des Spektrums für tiefere Hautstrukturen, Mikrozirkulation, Gewebewiederherstellung und breitere biologische Reaktion interessant. In der Praxis werden in hochwertigen Geräten oft rotes und nahinfrarotes Licht kombiniert, um mehrere Gewebeebenen gleichzeitig zu unterstützen.

Ein wichtiger Begriff ist das optische Fenster, das üblicherweise als Bereich von etwa 600 bis 1.070 nm beschrieben wird. In diesem Spektrum hat Licht eine relativ gute Fähigkeit, biologisches Gewebe zu durchdringen, da die Absorption in Wasser, Hämoglobin und anderen Chromophoren geringer ist als bei vielen anderen Wellenlängen. Das bedeutet nicht, dass alle Wellenlängen in diesem Bereich die gleiche Wirkung haben, aber es erklärt, warum rotes und nahes Infrarotlicht für die Photobiomodulation so zentral ist.

Photobiomodulation und Kollagen

Kollagen ist das am weitesten verbreitete Strukturprotein im Körper und einer der wichtigsten Faktoren für die Festigkeit, Widerstandsfähigkeit und Elastizität der Haut. Mit zunehmendem Alter nimmt die natürliche Kollagenproduktion des Körpers allmählich ab. Beeinflusst wird der Prozess durch UV-Belastung, oxidativen Stress, Schlafmangel, Rauchen, chronische Entzündungen, hormonelle Veränderungen und allgemeine Stoffwechselbelastung.

Die Photobiomodulation ist interessant, da Untersuchungen zeigen, dass rotes und nahinfrarotes Licht die Fibroblastenaktivität unterstützen und so zu einer besseren biologischen Umgebung für die Kollagenproduktion beitragen können. Studien haben eine erhöhte Expression von Kollagen und Elastin in Hautmodellen festgestellt und über Verbesserungen der Hautstruktur, feiner Linien und der intradermalen Kollagendichte bei regelmäßiger Anwendung berichtet.

Dies bedeutet nicht, dass die Photobiomodulation als sofortiger „Faltenglätter“ wirkt. Die Haut baut nicht über Nacht Struktur auf. Der Kollagenumbau braucht Zeit und die Ergebnisse werden von Alter, Lebensstil, Ernährungszustand, UV-Schutz, Schlaf und der konsequenten Durchführung der Behandlung beeinflusst. Doch genau darin liegt die Stärke der Technologie: Sie eignet sich gut für alle, die eine schrittweise, physiologische und langfristige Verbesserung der Haut anstreben.

Worauf die Forschung hindeutet

Die Forschung zu Photobiomodulation und Haut ist umfassender als viele Menschen denken. Studien haben Rotlicht, Nahinfrarotlicht, LED-basierte Systeme und laserbasierte Systeme in Bezug auf Hautstruktur, Wundheilung, Entzündungsregulierung, Narben, aknebedingten Hautstress, Haarwachstum und allgemeine Gewebewiederherstellung untersucht.

Eine entscheidende klinische Studie von Wunsch und Matuschka untersuchte rotes und nahinfrarotes Licht in Bezug auf Patientenzufriedenheit, feine Linien, Falten, Hautrauheit und intradermale Kollagendichte. Die Studie berichtete über statistisch signifikante Verbesserungen bei regelmäßiger Behandlung. In der späteren Literatur wurden weitere Mechanismen beschrieben, die mit Mitochondrien, ATP, Fibroblastenaktivität, Stickoxid, Redoxregulation und Genexpression zusammenhängen.

Aktuelle dermatologische Untersuchungen zeigen, dass die Photobiomodulation ein breites Anwendungsspektrum in der Dermatologie hat, die Wirkung jedoch stark von Parametern wie Wellenlänge, Dosis, Energiedichte, Wirkung, Entfernung, Behandlungshäufigkeit und Gerätequalität abhängt. Das ist entscheidend. Zwei Produkte können beide als Rotlichttherapie vermarktet werden, liefern aber völlig unterschiedliche biologische Dosen.

Daher sollte die Photobiomodulation als Präzisionstechnologie und nicht als Trend betrachtet werden. Dokumentierte Spezifikationen sind wichtiger als Design, Marketing oder die Anzahl der LED-Lampen allein.

Für welche Hautziele ist die Photobiomodulation am besten geeignet?

Die Photobiomodulation wird häufig von Menschen eingesetzt, die eine sanfte und langfristige Verbesserung der Hautqualität wünschen. Besonders relevant ist die Technologie bei folgenden Hauterkrankungen:

Feine Linien und frühe Zeichen der Hautalterung: Rotes Licht kann die Fibroblastenaktivität und kollagenbezogene Prozesse unterstützen, was im Laufe der Zeit zu einer strafferen und widerstandsfähigeren Haut beitragen kann.

Reduzierte Elastizität und Spannkraft: Elastin und Kollagen sind für die Hautstruktur unerlässlich. Photobiomodulation kann als Teil einer Strategie zur Unterstützung der natürlichen Strukturproteine ​​der Haut einbezogen werden.

Juckende oder müde Haut: Wenn die Hautzellen einen besseren Zugang zu Energie haben und die Mikrozirkulation unterstützt wird, kann sich die Haut mit der Zeit vitaler und ausgeglichener anfühlen.

Ungleichmäßiger Hautton und ungleichmäßige Textur: Die lichtbasierte Unterstützung der Zellaktivität, Barrierefunktion und Mikrozirkulation kann zu einem glatteren Hauterlebnis beitragen.

Empfindliche und reaktive Haut: In der PBM-Literatur werden entzündungsmodulierende Wirkungen beschrieben. Viele Anwender empfinden die Technologie im Vergleich zu aggressiveren Hautbehandlungen als mild.

Haut während der Genesung: Nach Phasen von Stress, Sonneneinstrahlung, Umwelteinflüssen oder ästhetischen Eingriffen kann die Photobiomodulation eine interessante Ergänzung für alle sein, die sich eine ruhigere und ausgeglichenere Haut wünschen.

Reife Haut: Bei reifer Haut besteht das Ziel oft darin, Kollagen, Elastizität, Hautbarriere und Vitalität im Laufe der Zeit zu unterstützen.

Bei unreiner Haut kann die Rotlichttherapie interessant sein, wenn Entzündungen und die Hautbarriere im Spiel sind, es ist jedoch wichtig, zwischen verschiedenen Lichtarten zu unterscheiden. Blaues Licht, rotes Licht und Nahinfrarotlicht haben unterschiedliche biologische Ziele und nicht alle Protokolle sind für alle Hauttypen geeignet.

Photobiomodulation im Vergleich zu aggressiveren Hautbehandlungen

Viele Hautbehandlungen wirken durch kontrollierte Schädigung. Chemisches Peeling, ablative Laser, Microneedling und einige energiebasierte Behandlungen erzeugen eine Form von Belastung oder Mikrotrauma, die der Körper dann repariert. Dies kann zwar zu guten Ergebnissen führen, ist aber oft mit Rötungen, Ausfallzeiten, höheren Anforderungen an die Endbearbeitung und einem größeren Risiko von Reizungen oder Pigmentveränderungen verbunden.

Die Photobiomodulation funktioniert anders. Der primäre Mechanismus ist nicht eine Schädigung, sondern eine biologische Signalübertragung. Dies macht die Technologie für Menschen attraktiv, die einen sanfteren Ansatz, eine niedrigere Schwelle für die regelmäßige Nutzung und minimale oder keine Ausfallzeiten wünschen.

Der Vorteil ist, dass die Behandlung oft angenehm, einfach und schonend ist. Der Nachteil besteht darin, dass die Ergebnisse normalerweise allmählich eintreten. Die Photobiomodulation eignet sich daher am besten für Menschen, die langfristig denken, die Technologie konsequent nutzen und sie mit guter Hautpflege, Sonnenschutz, Schlaf und Ernährung kombinieren.

Praktischer Nutzen – Häufigkeit, Dauer und Erwartungen

Konsistenz ist oft wichtiger als Intensität. Die Photobiomodulation zur Hautverbesserung funktioniert am besten als regelmäßige Routine im Laufe der Zeit und nicht als gelegentliche Anwendung, wenn die Haut bereits müde aussieht.

Viele Protokolle verwenden kurze Sitzungen mehrmals pro Woche, oft etwa 10–15 Minuten pro Behandlungsbereich, abhängig von der Ausrüstung, der Entfernung und der angegebenen Bestrahlungsstärke. Einige beginnen mit einem intensiveren Zeitraum von 4 bis 12 Wochen und gehen dann zur Erhaltungstherapie über. Die optimale Dosierung variiert je nach Gerät, Hautgröße und individueller Verträglichkeit.

Das Wichtigste ist, den dokumentierten Empfehlungen des Herstellers zu folgen und die Einstellung zu vermeiden, dass mehr immer besser ist. Übermäßiger Gebrauch, zu kurze Entfernungen, zu lange Belichtung oder die Verwendung von Geräten ohne klare Spezifikationen können zu schwächeren Ergebnissen oder unnötigen Irritationen führen.

Für den Heimgebrauch ist Einfachheit unerlässlich. Eine Lösung, die einfach und regelmäßig anzuwenden ist, erzielt häufig eine bessere tatsächliche Wirkung als eine fortschrittlichere Lösung, die selten verwendet wird. Für Kliniken, Therapeuten und professionelle Anwender sind Wiederholbarkeit, dokumentierte Wirkung, Behandlungsoberfläche, CE-Kennzeichnung und technische Spezifikationen noch wichtiger.

Worauf sollten Sie bei der Auswahl einer Rotlichteinheit achten?

Das Wichtigste ist nicht, dass das Gerät modern aussieht, sondern dass es relevantes Licht auf dokumentierbare Weise liefert. Folgende Punkte sind zentral:

Wellenlängen: Achten Sie auf klar angegebene Wellenlängen, typischerweise etwa 630–660 nm für rotes Licht und 810–850 nm für nahes Infrarotlicht.

Bestrahlungsstärke: Die Wirkung im Behandlungsabstand sollte in mW/cm² angegeben werden. Dies sagt etwas darüber aus, wie viel Lichtenergie die Haut tatsächlich erhält.

Energiedichte: Die Dosis wird häufig in J/cm² angegeben und hängt von der Bestrahlungsstärke und der Behandlungszeit ab.

Behandlungsfläche: Eine kleine Einheit kann für gezielte Bereiche nützlich sein, während größere Platten oder Betten eine bessere Abdeckung für Gesicht, Hals, Dekolleté oder größere Körperbereiche bieten.

Entfernung und Benutzerfreundlichkeit: Das Gerät sollte es einfach machen, den richtigen Abstand und eine gleichmäßige Belichtung zu erreichen.

Dokumentation: Seriöse Lieferanten sollten technische Daten, Sicherheitsinformationen und relevante Zertifizierungen bereitstellen.

CE-Kennzeichnung und Sicherheit: Dies ist insbesondere für den professionellen Einsatz von grundlegender Bedeutung.

Puls oder Dauerlicht: Beide Teile können relevant sein, sollten aber im Kontext von Protokoll, Dosierung und Einsatzgebiet verstanden werden.

Der Preis sollte anhand von Qualität, Lebensdauer, Dokumentation und der Häufigkeit der tatsächlichen Nutzung der Ausrüstung beurteilt werden. Billigprodukte ohne klare Spezifikationen können eine Fehlinvestition sein, wenn sie nicht die richtige Dosis liefern oder nicht konsequent angewendet werden.

Für wen ist die Photobiomodulation geeignet?

Die Photobiomodulation eignet sich besonders für Erwachsene, die die Hautqualität sanft und langfristig unterstützen möchten. Es kann für Menschen relevant sein, die sich eine bessere Ausstrahlung der Haut, ein strafferes Hautgefühl, eine glattere Textur, Unterstützung kollagenbezogener Prozesse und eine ausgeglichenere Hautbarriere wünschen.

Die Technologie eignet sich auch gut für Menschen, die keine Injektionen, aggressiven Eingriffe oder Behandlungen mit langen Ausfallzeiten wünschen. Für viele Menschen ist Photobiomodulation ein natürlicher Bestandteil einer modernen Hautroutine, ebenso wie Schlaf, Sonnenschutz, Ernährung und gute Hautpflege.

Für Kliniken, Spas, Therapeuten und fortgeschrittene Heimanwender kann die Photobiomodulation ein flexibles Werkzeug sein, da sie mit anderen Maßnahmen integriert werden kann, ohne die Haut notwendigerweise zusätzlich zu belasten.

Wer sollte aufpassen?

Generell gilt die Photobiomodulation bei richtiger Anwendung als gut verträglich, eine individuelle Beurteilung ist jedoch wichtig. Personen mit ausgeprägter Lichtempfindlichkeit, der Einnahme von photosensibilisierenden Medikamenten, verdächtigen Hautveränderungen, einer aktiven dermatologischen Erkrankung oder bekannten medizinischen Problemen sollten vor der Anwendung einen qualifizierten Arzt konsultieren.

Bei direkter Einwirkung starker Lichtquellen sollten die Augen geschützt werden, insbesondere bei Behandlungen in der Nähe des Gesichts. Menschen mit Melasma, Pigmentstörungen oder hitzeempfindlicher Haut sollten besonders aufmerksam sein und vorsichtig beginnen. Schwangere, schwer erkrankte Personen oder Personen in ärztlicher Behandlung sollten stets eine individuelle Abklärung vornehmen.

Die Photobiomodulation sollte nicht als Ersatz für eine medizinische Beurteilung, Diagnose oder Behandlung verwendet werden.

Photobiomodulation als Teil einer umfassenden Hautstrategie

Die besten Ergebnisse werden selten durch eine einzige Maßnahme erzielt. Die Qualität der Haut wird durch Schlaf, Proteinstatus, kollagenbildende Nährstoffe, Vitamin C, Mineralstoffstatus, Omega-3-Fettsäuren, Antioxidantienstatus, Blutzuckerhaushalt, UV-Exposition, Stresslevel und Hormonhaushalt beeinflusst.

Die Photobiomodulation kann daher vorteilhaft Teil einer umfassenderen Strategie für die Gesundheit der Haut und ein gesundes Altern sein. Wenn der Körper bessere Voraussetzungen für die Erholung hat, kann auch die Haut besser auf lichtbasierte Stimulation reagieren. Ausreichend Schlaf, ein guter Flüssigkeitshaushalt, nährstoffreiche Ernährung, Sonnenschutz und eine barrierestärkende Hautpflege sind nach wie vor elementar.

Dies ist auch der Grund, warum die Photobiomodulation natürlich in die Gesamtperspektive von Uno Vita passt. Bei der Verbesserung der Haut geht es nicht nur um die Oberfläche. Es geht um Energie, Struktur, Durchblutung, Erholung und biologisches Gleichgewicht.

Rotlicht, Haut und Anti-Aging – was ist realistisch?

Es ist wichtig, realistische Erwartungen zu haben. Die Photobiomodulation kann das Altern nicht aufhalten und Sonnenschutz, Ernährung, Schlaf oder eine medizinische Untersuchung von Hauterkrankungen nicht ersetzen. Es kann auch nicht erwartet werden, dass es den gleichen schnellen visuellen Effekt erzeugt wie invasivere ästhetische Eingriffe.

Die Technologie kann die hauteigenen biologischen Prozesse im Laufe der Zeit unterstützen. Für viele ist genau das der Punkt. Eine schrittweise Verbesserung von Glanz, Textur, Ruhe, Spannkraft und Hautqualität ist oft nachhaltiger als schnelle Maßnahmen, die gleichzeitig die Haut belasten.

Die Haut reagiert am besten auf Rhythmus, Präzision und biologische Unterstützung. Photobiomodulation ist keine Abkürzung, sondern ein intelligentes Werkzeug für alle, die mit der Hautqualität auf zellulärer Ebene arbeiten möchten.

Fazit

Die Photobiomodulation zur Hautverbesserung ist eine der interessantesten Technologien an der Schnittstelle von Hautpflege, Anti-Aging, mitochondrialer Gesundheit und modernem Wohlbefinden. Durch den Einsatz von rotem und nahinfrarotem Licht können biologische Prozesse wie Energieproduktion, Fibroblastenaktivität, Kollagenhaushalt, Mikrozirkulation und Erholung unterstützt werden.

Die Wirkung hängt von der Qualität der Ausrüstung, den richtigen Wellenlängen, der richtigen Dosierung und der konsequenten Anwendung über einen längeren Zeitraum ab. Die Technologie eignet sich am besten für diejenigen, die eine sanfte, nicht-invasive und physiologisch orientierte Strategie für eine bessere Hautqualität wünschen.

Für Uno Vita ist die Photobiomodulation ein gutes Beispiel dafür, wie fortschrittliche Gesundheitstechnologie zur Unterstützung der körpereigenen Prozesse eingesetzt werden kann – nicht indem sie die Biologie außer Kraft setzt, sondern indem sie den Zellen bessere Bedingungen für Energie, Gleichgewicht und Erholung bietet.

Über die Redaktion von Uno Vita

Uno Vita vermittelt Wissen über Technologie, Lebensstil, Ernährung und allgemeine Gesundheitsoptimierung. Unsere Artikel dienen der allgemeinen Information und Inspiration und ersetzen keine medizinische Beurteilung, Diagnose oder Behandlung. Im Falle einer Krankheit, einer Schwangerschaft, der Einnahme von Medikamenten oder einer anderen medizinischen Unsicherheit sollte eine qualifizierte medizinische Fachkraft kontaktiert werden.

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